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Die Pelzbaronin – Teil IIIUm großes Theater zu vermeiden, versuchten wir es irgendwie hinzubekommen, dass sich die Neuen und Alten so wenig, wie möglich trafen. Leider gelang das nicht immer und die alten Huren, egal ob männlich oder weiblich waren dann der Ansicht, dass die Neuen ihnen nur den Arbeitsplatz wegnehmen würden. Aber so war es nicht! Nur wer schlechte Arbeit leistete, sein Zimmer nicht in Ordnung hielt oder auch sich den Gemeinschaftsarbeiten verwehrte, flog! Es gab nur drei Ausnahmen: -Mich!-Dein Liebhaber meines Mannes, den er inzwischen hatte.-Eine alte Hure, die genug über das Geschäft wusste und die für uns alle eine Art Hausdame war. Alle nannten sie nur Mamutschka.Mamutschka ging dem Geschäft nur noch selten nach, mit einigen Stammkunden, die sie schon viele Jahre hatte. Hauptsächlich war ihre Arbeit, auf die Huren ein wenig aufzupassen, ihnen eine Mutter zu sein. Sie war für die Durchsetzung der Hausordnung zuständig. Durch sie erfuhren wir dann auch, was im Argen lag und wer vielleicht besser gehen sollte. Ihr vertrauten alle. Insgeheim war sie diejenige, die über den Aufstieg und Fall eines jeden Angestellten entschied. Aufstieg hieß eigentlich nur mehr Verdienst, mehr Prozente. Den Großteil ihres Gewinns mussten sie bei ihr abliefern, die es dann wiederum uns brachte. Ein Teil des Verdienstes ging für die Kosten drauf, also Kleidung, Miete und Verpflegung. Wir sorgten für alles bei den Huren. Ein weiterer Teil wurde angelegt und bei Ausstieg bekamen sie es ausgezahlt. Und dann erhielten sie noch eine Art Taschengeld, mit dem sie anstellen konnten, was sie wollten. Nur Drogen und Waffen waren verboten.So sah nun also mein Alltag aus! In der Nacht musste ich aufpassen, dass ich mich immer ordentlich abschminke und tagsüber in der Bank musste ich aufpassen, dass mich keiner der Bankkunden erkannte. Oft war ich müde und abgeschlagen, erst Recht in der Anfangszeit des „Hotels“. Es war sehr anstrengend diesen Grad entlang zu gehen. Mein Mann konnte in morgens noch liegen bleiben im Bett und sich verwöhnen lassen, während ich aufstehen musste und zur Bank eilte. Dennoch war er tüchtig und wir unterstützten uns gegenseitig. Mittlerweile fand ich es auch nicht mehr so schlimm, als Edelnutte zu arbeiten. Meine Kunden zahlten sehr gut und waren sauber. Außerdem erlaubte es uns, unsere Neigungen auszuleben, die wir beide neu entdeckt hatten. Wir lebten eine offene Beziehung, in der es auch noch sehr viel Liebe gab.So ging es die Anfangsjahre sehr hart zu, aber schließlich wollten wir, dass das Geschäft auch lief! Es zeigte sich, dass wir beide Recht hatten und die harte Arbeit zahlte sich aus. Nicht nur, dass wir sehr noble Kunden in unserem eryaman escort Hause begrüßen konnten, nein auch der Verdienst, der hängen blieb, ermöglichte uns mittlerweile ein Leben von hoher Qualität. Oftmals wurden wir auch zu privaten Partys eingeladen, natürlich immer mit Diskretion. Wir waren ein nobles Unternehmerehepaar, dessen Erfolg uns Recht gab. Aber noch immer arbeitete ich bei der Bank meines Vaters. Da ich aber mit dieser Doppelbelastung nicht mehr klar kam, ging ich zu Chris. Ich bat ihn darum, bei meinem Vater aussteigen zu dürfen. Er überlegte nicht lange und willigte ein. So könnten wir uns noch besser um das Geschäft kümmern. Schweren Herzens ging also zu meinem Vater, um mit ihm über meinen Ausstieg zu sprechen. Er wusste nur, dass wir ein Hotel führten, jedoch nicht welcher Art. Also willigte er auch ein und sagte dazu, dass ich jederzeit zurückkommen könnte. Das ist aber niemals passiert.Zur Feier meines vollkommenen Einstiegs ins Hotelgeschäft hatte mein Mann die Idee, einen Maskenball zu veranstalten. Die Moskauer Gesellschaft liebte Bälle, erst Recht im Winter. Dann konnten sie in ihren Pelzen auffahren und sich präsentieren. Wir bereiteten alles von langer Hand vor, denn schließlich sollte es perfekt werden. Die Angestellten hingegen schneiderten sich selbst Kostüme, welche dann von uns und Mamuschka in einer illustren Modenschau abgenommen wurden. Einladungen wurden versandt bzw. mitgegeben.Und dann kamen sie in einer kalten Februarnacht, die Schönen und Reichen, und die, die genug Geld hatten, in unserem Hause ein und aus zu gehen. Auf dem roten Teppich in der großen Empfangshalle fand ein richtiges Schaulaufen statt. Jeder präsentierte sich in seinem Pelz, den er dann abgab, um sich so nochmals in seinem Kostüm zu präsentieren. Es war ein Genuss, ihnen dabei zuzusehen. Von jedem wurde ein Foto gemacht, was jedoch einfach in die Akten kam oder später dem Gast zum Geburtstag oder ähnlichem werden sollte. Und nachdem alle da waren, eröffneten wir gemeinsam, als Hotelehepaar den Maskenball, der nach außen hin noch ganz harmlos wirkte.Nach ein wenig Smalltalk, einigen Drinks und ein paar Tänzen, suchten sich die meisten der Gäste einen Partner oder auch mehrere, mit dem sie verschwinden konnten. Überall konnte man sehen und hören, wie sie sich liebten, die Reichen und Schönen, die hier einfach ganz ungezwungen sein konnten und die fern der Öffentlichkeit einfach so Sex haben konnten, wie sie es wollten. Hin und wieder entflohen sie dabei auch ihren Ehepartner und Familien. Aber es gab auch welche, die genau diese dabei hatten. Oft erzählten sie uns Huren ihre Geschichten, aber kaum esat escort einen interessierte das wirklich. Es gehörte einfach zum guten Ton, auch ein guter Zuhörer zu sein, wie beim Friseur. Du hörst mir zu, machst Deine Arbeit ordentlich und ich zahle entsprechend gut. Es gab auch welche, die wollten einfach nur, dass man ihnen zuhört und sie vielleicht ein wenig dabei streichelt. Uns war das egal! Jede Hure, egal ob männlich oder weiblich hatte einen Festpreis für das sogenannte Grundpaket, sprich Petting. Dieser Grundpreis berechnete sich einfach aus den Kosten für das Zimmer und nach Spezialität der Hure sowie einigen Nebenkosten. Getränke und andere Extras, wie zum Beispiel Wellness mussten separat bezahlt werden. Aber gerade der Wellnessbereich war meist ausgebucht, weil sie hier entspannen konnten.Nun ja, an diesem Abend beobachtete ich das ganze Treiben zunächst von der Bar aus. Mein Mann nahm weitere Gäste in Empfang, die sich verspätet hatten oder ging einfach einige Runden durch das Volk, um noch ein wenig Smalltalk zu halten. Das war seine Welt, die Welt der highsociety, der Reichen und Schönen. Aber so verdienten wir unser Geld.Als er wieder einen Rundgang machen wollte, bat er mich, ihn zu begleiten. Ich war nicht sonderlich verkleidet. Ich trug ein Kleid aus Fell, dazu hohe Stiefel und eine Maske. Chris war noch weniger verkleidet. Er trug lediglich einen Anzug mit Fliege und dazu ebenso eine Maske. Er legte seinen Arm um mich und wir fingen unseren gemeinsamen Rundgang an. Im Wellnessbereich wurde massiert, geschwommen, aber auch schon gestöhnt. Und auch in den Zimmern war man voll man lieben und erzählen. Auch auf der Tanzfläche und an der Bar war ein reges Treiben. Allen schien es gut zu gehen und das war wichtig.Plötzlich entschuldigte sich Chris kurz und ging zu unserer Hausdame. Mit dieser besprach er kurz etwas und kam gleich wieder. Er nahm mich und wir zogen uns für eine Stunde in unsere privaten Räume zurück. Er wollte ungestört mit mir sein. Aber nicht um Sex zu haben:„Liebes, wir haben sehr viel zusammen durch! Wir arbeiten hart zusammen, Seite an Seite! Damals hab ich Dich auf sehr unschöne Art und Weise zu dem hier gezwungen. Du hast mich geheiratet und bist diesen Weg mit mir gegangen. Du hast sogar Deinen Job an den Nagel gehangen! Das will ich wieder gut machen!“ sagte er mit leiser Stimme.Dann überreichte er mir die Bilder und Filme von einst, mit denen er mich erpresst hatte. Ich aber erklärte ihm, dass ich diesen Weg auch ohne diese Bilder und Filme mit ihm gegangen wäre und das ich es nicht bereue. Heute war ich eine angesehene Geschäftsfrau, die auf eigenen Füßen stand, die im Wohlstand etimesgut escort lebte. Das hatte ich nur durch diesen Schritt erreichen können. Wir waren als Paar noch mehr zusammen gewachsen, auch wenn jeder jetzt dadurch seine Träume, Leidenschaften und Neigungen auslebte. Ich war nicht mehr das kleine Mädchen von damals, sondern ich ging meinen eigenen Weg. Gemeinsam entwarfen wir heute Pläne für Partys, Veranstaltungen usw. Ich sorgte für die Zahlen und die unangenehmen Personalgespräche, während er sich um Reparaturen usw. kümmerte. Einstellungsverhandlungen nahmen wir gemeinsam durch. Es war nicht mehr so, wie früher!Er sah mich an und weinte, als ich ihm das erklärte. Danach ging er kurz vor die Tür und kam mit einem riesigen Strauß roter Rosen rein. Er ging auf die Knie und machte mir nochmals einen Heiratsantrag.„Diesmal aber richtig in der Kirche, wenn Du willst!“ seufzte er.Ich konnte nicht anders, als einfach nur noch „Ja!“ sagen, obwohl ich vor dem Gesetz schon längst seine Frau war. Wir fielen uns in die Arme und küssten uns heftig. Dann sah er mich an und meinte mit einem Lächeln im Gesicht: „Den Rest dann später! Nur diese kurze Zeit hat uns Mamuschka den Rücken frei gehalten!“ Er küsste mich erneut und wir gingen wieder nach unten. Da kam auch schon Mamuschka auf uns zu und fragte hektisch:„Und hat die gnädige Frau nochmals ja gesagt!“Chris schrie freudig: „Ja, die gnädige Frau hat!“Alle, die das mitbekamen, mussten lachen vor Freude, weil Chris in diesem Moment wirklich albern aussah. Aber wenn er sich so freute, waren die Gefühle auch echt und ich selbst bekam zu spüren, wie groß diese Liebe eigentlich war und das sie nichts mit der käuflichen Liebe in unserem Hotel zu tun hatte.Wir gingen zusammen an die Bar und ließen uns und Mamuschka ein Glas Champagner einfüllen, um anzustoßen. Da plötzlich öffnete sich die Tür. Ein Mann im dunklen Anzug und mit Sonnenbrille kam in Begleitung einer Dame mit Maske und langem Pelzmantel kamen herein. Chris sprang sofort auf, um sie zu begrüßen und um ihr den Mantel abzunehmen. Hinter der Sonnenbrille entdeckte Chris seinen alten Schulfreund Pedro. Die Dame jedoch wollte ihren Mantel nicht ablegen.Etwas unbeholfen und über die Freude seinen alten Schulfreund so wiederzusehen, zerrte Chris die beiden sogleich zu uns an die Bar, wo wir vorgestellt wurden und beide ebenso ein Glas Champagner in die Hand gedrückt bekamen. Noch immer wussten wir jedoch nicht, wer die scheinbar junge Dame im Pelzmantel war.„Pedro, mein treuer Gefährte! Würdest Du den Herrschaften bitte sagen, wer ich bin!“ bat sie diesen höflich.„Oh wie ungeschickt von mir, gnädige Frau!“ gab er ihr zurück. Dann drehte er sich uns:„Darf ich Euch Valeska vorstellen! Valeska, die Pelzbaronin!“ sagte er mit einem ergebenen Ton.Wir erstarrten und Mamuschka ließ sogar ihr Glas vor Schreck fallen. Die Pelzbaronin Valeska höchstpersönlich!Hier beginnt nun die eigentliche Geschichte, die mein Leben zum zweiten Mal verändern sollte.

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